Stricken im Urlaub – bekloppt oder gut?

Strandstrick

Wie blöd kann man eigentlich sein: Da sitzt man an einem wunderschönen Strand in Thailand, die heiße Sonne auf der Haut, Sand zwischen den Zehen, und — strickt! Aber mein Arnhem-Loop ist leider ein Mammutprojekt und zu Hause komme ich kaum dazu, also muss der Urlaub genutzt werden!

Strand

Na ja, ein paar andere Sachen habe ich schon noch gemacht 😉

Liegender BuddhaTauchen

Aber zurück zum Arnhem-Loop: Dieses tolle Tuch-Loopschal-Dings habe ich schon vor ein paar Monaten auf Snorkas Blog entdeckt. Der Witz dabei: Man fängt in Dreiecksform an und strickt dann eine Art Trapez, das später ein Parallelogramm wird (hä?!), dadurch verlaufen die Streifen am Ende diagonal!

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Klingt kompliziert, ist aber super simpel! Ansonsten die Hinreihen rechts, die Rückreihen links stricken, ganz easy also.

Weil ich das Tuch so toll fand, habe ich es auch recht schnell angefangen. Mein erstes Projekt mit Lace-Garn (superdünne Wolle für sogenannte Lace-Arbeiten). Stricken mit Lacegarn verursacht zwei Probleme, wie ich schnell entdeckte: Man kommt nur unglaublich schleichend voran, weil die Wolle eben so dünn ist und jede Reihe entsprechend auch nur ca. 2mm hoch, und man hat ganz schnell mal nen Fehler drin, ohne es zu merken. Man sieht es dann erst ein paar Reihen später, wenn schon alles zu spät ist….

Ich hatte dann tatsächlich schon die Hälfte von dem 2m-Ding fertig, als ich frustriert beschloss, alles wieder aufzuribbeln. Nützt ja nix, wenn man es am Ende nicht trägt, weil einen die Fehler so stören… Trotzdem – eine sehr schmerzhafte Entscheidung…. 😉

Ribbelwolle

Ein zweites Mal frisch ans Werk also, und dank fleißiger Strickerei im Thailand-Urlaub habe ich inzwischen wieder die Hälfte geschafft. Diesmal mit deutlich weniger Fehlern 😉 Vielleicht werde ich also doch noch in diesem Jahrhundert fertig damit! Drückt mir die Daumen!

Arnhem-Loop