Grundlagen – Stricken

Stricken lernen Bastelschaf

Ihr wollt also Stricken? Glückwunsch! Habt aber keine Ahnung davon? Macht nix!! Hier gibts Hilfe!

Eine minimale Grundausrüstung braucht ihr natürlich. Was genau (und was am Anfang überflüssig ist), erfahrt ihr HIER.

Dann müsst ihr eigentlich nur vier Grundtechniken lernen, nämlich Maschen anschlagen, rechte Maschen stricken, linke Maschen stricken und Maschen abketten, und schon könnt ihr eine ganze Menge toller Dinge stricken!

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LOS GEHTS MIT DEN GRUNDTECHNIKEN:

Maschen anschlagenMeint: Den allerersten Anfang eines Strickstücks – also die erste Reihe Maschen auf die Nadel bekommen. Hier gehts zu Bastelschafs very own VIDEOANLEITUNG. Alternativ hier eine Fotoanleitung  

–> Wenn ihr mal experimentierfreudig seid: Es gibt noch diverse andere Arten des Maschenanschlags, die in anderen Ländern populär sind (hab ich auch bislang nicht gewusst)einen tollen Artikel dazu mit Videos gibts HIER

Rechte Maschen – Klassiker, ohne den geht nix. –> Bastelschafs VIDEOANLEITUNG; alternativ eine Fotoanleitung

Linke Maschen – siehe Definition rechte Maschen. –> Bastelschafs fantastische VIDEOANLEITUNG, alternativ hier eine Fotoanleitung

AbkettenMeint: Wenn ihr fertig seid, aus der letzten Reihe Schlingen (Maschen) auf der Nadel eine gerade Kante machen, also der Abschluss des gesamten Strickstücks. VIDEOANLEITUNG oder Fotoanleitung    –> Wenn ihr die Methode in der Fotoanleitung verstanden habt, die Kante aber lieber etwas dehnbarer haben wollt, probiert mal diese Methode: 1. Masche rechts, 2. Masche rechts, beide Maschen rechts verschränkt (s.o.) zusammenstricken.

Video Linke Maschen stricken

DAS WAREN DIE WICHTIGSTEN DINGE! IHR WOLLT MEHR? BITTE SCHÖN:

Rechts verschränkte Maschen – Fast wie „normale“ rechte Maschen, man sticht nur woanders in die Schlaufe rein. Dadurch verdreht sich die Masche. Manchmal will man das. Fotoanleitung

Links verschränkte Maschen – siehe Definition rechts verschränkt. Nur links halt. Fotoanleitung

In der Runde stricken / zur Runde schließen – heißt: Nach dem ihr die gewünschte Anzahl Maschen angeschlagen habt, die Nadeln nicht umdrehen und in die andere Richtung stricken (das wären dann Reihen), sondern die Maschen so auf den Nadeln auseinanderziehen und verteilen, dass die erste angeschlagene Masche an der Spitze der linken Nadel liegt. So könnt ihr sie mit der rechten Nadel aufnehmen und abstricken. Ihr dreht das Strickstück also NIE um, sondern strickt immer nur IN EINER RICHTUNG! ACHTUNG: Bevor ihr die Maschen zur Runde schließt, achtet drauf, dass sich auf den Nadeln nichts verdreht hat, also dass die Unterkante immer UNTEN ist

Maschen zunehmen Wenn das Strickstück breiter werden soll. Da gibts auch mehrere Methoden. Am sinnvollsten, weil im Strickstück hinterher nicht sichtbar, finde ich diese (Bild 1-9): Fotoanleitung  –>Noch eine gute Anleitung, die verschiedene Techniken der Zunahme zeigt, gibt’s HIER.

Maschen abnehmenWenn das Strickstück schmaler werden soll. Fotoanleitung

Faden vernähenMeint: Am Ende vom Strickstück oder beim Wollknäuel-Wechsel den Faden so sichern, dass er sich später nicht löst. So geht’s: Den Faden durch eine Nadel mit großem Öhr ziehen (bei dünner Wolle eine große Nähnadel, bei dicker Wolle kann man auch eine extra Wollnadel mit stumpfer Spitze nehmen). Entweder im rechten Winkel zu den Reihen oder diagonal (so wie es im Muster am wenigsten auffällt) mit der Nadel durch die Wollfäden stechen (so richtig durch, zwischen den einzelnen Fasern). Länge: ca. 3 cm. … Dann Nadel umdrehen und auf der gleichen Strecke nochmal andersrum durchstechen. Idealerweise auch mal durch den „Hin“-Faden.  Dann abschneiden, fertig.

Strickstück spannen / blocken – Bei den meisten Strickarbeiten unumgänglich am Ende. Die kurze Erklärung für den Begriff wäre: feucht machen und in Form bringen 😉 Eine gute ausführliche Erklärung gibt es HIER

GLÜCKWUNSCH, JETZT KÖNNT IHR SCHON ALL DAS HIER STRICKEN:

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UND JETZT FORTGESCHRITTENENKURS I:

UmschlagBraucht man für manche Muster. Ist aber ganz easy: Einfach den Faden von vorne nach hinten einmal über die Nadel legen, danach normal weiterstricken. Man hat dadurch quasi eine geschummelte Zusatzmasche geschaffen. In der Rückreihe behandeln, als wäre es eine echte Masche.

Randmaschen Randmaschen heißen die jeweils erste und letzte Masche einer Reihe. Da gibt es diverse Methoden, je nach gewünschter Optik. Z.B.: Die erste Masche immer rechts stricken, die letzte immer links. Oder: Erste und letzte Masche immer entsprechend dem Grundmuster stricken. Also rechts in rechten Reihen und links in linken Reihen. So mach ich es meistens. Probiert einfach mal aus, was euch liegt!

UND NOCH FORTGESCHRITTENENKURS II – DIESE TECHNIKEN BRAUCHT MAN NICHT GANZ SO OFT:

Provisorischer Maschenanschlag – ist eine Methode, die Anschlagsmaschen sozusagen „lebendig“ zu halten, sie bilden zwar erst mal die Unterseite/den Anfang des Strickstücks, aber man kann sie später wieder auf die Nadel nehmen und in die andere Richtung weiterstricken! Steht in der Anleitung, wenn das gebraucht wird.  HIER eine gute Erklärung in Fotos Falls ihr Wechselnadeln besitzt, also Seile, auf die man unterschiedliche Nadeln aufschrauben kann, ist DAS HIER eine praktische Methode. (Videoanleitung)

Maschenstich (engl.: grafting stitch / kitchener stitch) – eine Methode, zwei Strickteile ohne sichtbare Naht zusammenzunähen. Eine gute Anleitung gibts HIER

I-Cord stricken – das ist im Prinzip eine schlauchartige Kordel, sieht ein bisschen aus wie der Schlauch von einer Strickliesel. Kann man in verschiedenen Dicken machen, je nach Anzahl der verwendeten Maschen.  Anleitung: HIER.

Abketten mit I-Cord (engl: I-cord bind-off): Da habt ihr dann quasi einen Schlauch als Abschluss, der Schlauch wird aber nicht angenäht, sondern direkt dran gestrickt. Das geht so: 1. Ihr schlagt drei Maschen an (andere Anzahl geht auch), die sind dann erstmal auf der rechten Nadel. Ihr könnt dafür eure ganz normale Rundstricknadel verwenden. 2. Mit der linken Nadel nehmt ihr die erste Randmasche des vorhandenen Strickstückes auf. Dann schiebt ihr die neu angeschlagenen Maschen von der rechten auf die linke Nadel rüber, da habt ihr nun insgesamt vier (1+3, logisch, ne?) 3. Die ersten beiden Maschen von den vieren ganz normal rechts stricken. Bleiben zwei auf der linken Nadel übrig. Die strickt ihr rechts verschränkt zusammen! Also mit der rechten Nadel von rechts nach links durch beide gleichzeitig durchstechen und abstricken. Jetzt solltet ihr drei Maschen auf der rechten Nadel haben: 2 normal rechts gestrickte, und die beiden zu einer zusammengestrickten. 4. Jetzt geht es wieder ab Punkt 2 los: Also Randmasche vom Strickstück mit linker Nadel aufnehmen, die drei vorhandenen Maschen von der rechten auf die linke schieben, dann Punkt 3 stricken. Alles klar?

 


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