Mitstricker gesucht: Knit-Along Wolkenpulli

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Liebe Strickerinnen da draußen,

schaut euch den großartigen Pulli „(Get off my) Cloud“ von Kate Davies an und sagt mir, dass er nicht toll ist!

Mit lässiger Kapuze und Puffärmeln ist er perfekt für die warme Jahreszeit, die Wolke ist – so schreibt die Designerin – den alten BBC-Wetterkarten nachempfunden. In der Anleitung ist aber auch eine normale Kängurutasche enthalten, oder man lässt sie ganz weg..

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Weswegen die ganze Lobhudelei? Ich plane einen Wolkenpulli-Knit Along!

Zwei (bloglose) Freundinnen von mir haben sich spontan in den Pulli verliebt, als ich ihnen das Foto zeigte, und sich direkt Wolle besorgt (ich berichtete)- das brachte mich auf die Idee. Zwitscherhexe wäre auch schon mal dabei. Wenn sich noch ein paar Mädels melden, könnten wir es offiziell machen!

Start wäre nach Ostern, damit wir den kleinen Racker auch noch in der warmen Saison fertigbekommen. Die Anleitung habe ich mir schon runtergeladen, wer noch Fragen hat zu benötigten Kenntnissen o.ä., kann sich also gerne melden.

Also, wer hat Lust mitzumachen? 🙂

Es freut sich über Rückmeldungen

Das Bastelschaf

Bastelschaf

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Irgendwer hat mich gestern zum Sonderverkauf der Hamburger Wollfabrik gelassen, ohne mir vorher meine EC-Karte wegzunehmen!!!! Böser Fehler…

Ja, gut äh.. Ich hab dann mal ein bisschen eingekauft…

Die Pläne für diesen herrlichen Wollreichtum:

  • die rot-pinke Wolle soll mal zu einer Strickjacke namens Akoya werden
  • das Himmelblau wird der tolle Wolkenpulli von Kate Davies
  • aus der taupe-farbenen Wolle möchte ich den Neighborhood-Cardigan machen
  • und der Rest ist für tolle Strickaccessoires gedacht, mit denen ich demnächst meinen DaWanda-Shop bestücken will – lasst euch überraschen!

Aber natürlich war ich nicht alleine im Wollparadies!

Das hier sind die Einkäufe meiner Begleitung Nummer 1:

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Ihre Pläne:

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Kommen wir zu Begleiterin Nr. 2:

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Ihr seht wir waren fleißig 🙂

Hier weiß ich leider über die Farbzuordnung nicht Bescheid. Aber geplant sind:

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Ich weiß nicht, ob’s euch aufgefallen ist: Wir alle drei haben uns in den Wolkenpulli von Kate Davies verliebt und uns spontan entschlossen, ihn demnächst als Knit-Along zu stricken.

Haben vielleicht noch mehr von euch Lust? Dann würde ich versuchen, einen richtigen, ordentlichen, offiziellen Knit-Along auf die Beine zu stellen.

Sagt doch gerne mal Bescheid!

 

Viele Grüße

Bastelschaf

Bastelschaf

 

 

Sträkeltreff beim Bastelschaf

PonyTörtchenMütze

So lass ich mir den Sonntag gefallen:

Dramatis Personae bei Bastelschafs erstem Sträkeltreffen:

Bastelschaf + 2 Freundinnen, die eine davon ambitionierte Amigurumi-Häklerin, die andere im Beginner-Stadium bzw. Wiedereinsteigerin nach der üblichen Schulzeithäkelei.

Die lebenswichtige Versorgung mit Grundnahrungsmitteln:

JulesTörtchen

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Was haben wir gemacht? (außer quatschen und essen):

Popo

Mütze

Strickkleid

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Und das soll es mal werden, wenn es groß ist:

Pony

(Die Anleitung zu diesem entzückenden Pony gibt es hier)

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(Eine Boshi-Mütze)

Anleitung Strick

(Ein Vintage-Kleid, dessen Anleitung ich mal irgendwo im Netz gefunden habe. Dazu dann mehr, wenn es fertig ist 😉 )

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Ich geb’s zu – irre weit sind wir nicht gekommen, aber es war ein sehr netter Nachmittag! 🙂

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Liebe Grüße an die zwei Teilnehmerinnen und an euch andere da draußen!

Bastelschaf

Bastelschaf

Kuscheldecke zum Anziehen: Strickjacke Chloe

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Diese Jacke ist mein Winterequivalent zu Flip Flops. Denn meine Theorie zur Beliebtheit von Flip Flops (vor allem im Büro) ist, dass man mit ihnen ein bisschen Urlaubsfeeling in den Alltag bringen kann. Mit diesem etwas unförmigen Jackendings ist es ähnlich: Das bringt ein bisschen Zu Hause ins Büro. Also das Schnuffeldecken-Feeling. Aber: Mit Style! 🙂

Das hat mich tatsächlich sofort begeistert, als ich die Schnittanleitung namens Chloe entdeckte: Sieht cool aus UND gemütlich!

Material: Wollgemisch aus Kaschmir, Merino, Seide und Nylon. Ne Menge davon.

Nadel: 100 cm Länge, Stärke 4

Muster: Falsches Patent und Wabenmuster (Bee Stitch) – Erklärung weiter unten

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Der Schnitt ist ziemlich simpel (ähnlich wie beim Paris-Sweater): Zwei kleinere Rechtecke werden zu einem großen zusammengenäht (daher die Rückennaht). Die Ecken klappt man nach vorne um (ähnlich wie beim Geschenke einpacken) und an die so entstandenen Spitzen, die nach außen weisen, näht man Ärmelbündchen an.

Dann kommt noch eine Schalkragenblende dran, und fertig! 🙂

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Zum Muster: Der Hauptteil ist im falschen Patentmuster gestrickt, die Blende in etwas, dass sich Bee stitch nennt. Heißt auf deutsch wohl Wabenmuster..

Falsches Patent:

Maschenzahl durch 4 teilbar, plus 1. Zwei rechts, zwei links im Wechsel. Nächste Reihe wieder mit zwei rechts, zwei links. Durch die ungerade Maschenzahl verschiebt sich das Ganze zu dem entsprechenden Muster!

Bee stitch:

Ungerade Maschenzahl. 1. Reihe: alles rechts. 2. Reihe: 1 rechts, *1 Masche in die Reihe drunter stricken, 1 rechts*. Von * bis * wiederholen, bis die Reihe zu Ende ist. 1. und 2. Reihe immer wiederholen.

1 Masche in die Reihe drunter stricken:

Klingt komplizierter als es ist! Gemeint ist, dass man nicht in die nächste Masche auf der linken Nadel einsticht, sondern in die, die sich DARUNTER, also in der vorigen Reihe befindet. Die einfach so behandeln, als wollte man normal eine rechte Masche stricken. Beim Durchziehen des Fadens die eigentliche nächste Masche unbeachtet von der linken Nadel gleiten lassen. Hier seht ihr das als Video.

Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis! Beim nächsten Mal würde ich die Schalblende etwas länger machen, so dass sie noch weiter nach unten reicht. Und ich habe gelernt, dass es schlau ist, die Maschenprobe zu WASCHEN, um rauszufinden, wie sehr sich das fertige Strickstück wohl dehnt. Hatte ich nicht gemacht, und es hat sich gedehnt wie Hulle. Nun gut. Weiß ich jetzt.

Ach ja – klarer Nachteil des Schnitts: Unter einer Winterjacke trägt es sich nicht so irre bequem, man hat dann Riesen-Wollbeulen irgendwo in der Schulterregion sitzen….

Dieser Beitrag ist auch auf dem Me Made Mittwoch zu finden – wenn ihr sehen wollt, was da noch vorgestellt wird, einfach klicken!

Viele Grüße

Bastelschaf

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Pulli mal anders: Der Paris-Sweater

Paris Sweater

Juhuu, nach langer Zeit mal wieder was für mich selber fertig bekommen – den Weihnachtsfeiertagen sei Dank!!! Es ist, also, äh, wie soll ich es beschreiben… ein…hm… Pulli-Poncho-Rechteck-Ding?

Der Paris-Sweater

Das Ganze nennt sich Paris-Sweater, und die (kostenlose) Anleitung gibts auf Ravelry. Genaugenommen ist es ein großes, glatt rechts gestricktes Rechteck, das am Ende halb gefaltet und an etwas überraschenden Stellen zusammengenäht wird. Dann muss man nur noch herausfinden, durch welches Loch der Kopf gehört und durch welche die Arme. Gar nicht so einfach:

bastelschaf paris-sweater

Aber wenn’s gut läuft, hängt das Werk am Ende stilvoll-schräg und elegant-faltenwerfend am Mann. Der Frau. Ihr wisst schon. Ich demonstriere mal kurz das ursprüngliche Rechteck:

bastelschaf sweater

Und hier das stilvolle Hängen. Man kann dann noch entscheiden, ob die Halsöffnung elegant nach rechts oder links verschoben wird…

bastelschaf anleitung pulli strickenParis Sweater hinten Bastelschaf

Material

Als Garn kann man eigentlich wählen, was man will, aber für einen schönen Fall würde ich ein dünnes empfehlen. Ich habe in der Hamburger Wollfabrik ein traumhaftes Gemisch aus Merino und Angora, Nadelstärke 3,5, erstanden.

TIPP (hat mir die Verkäuferin gegeben): Das Endprodukt in der Maschine waschen und (WICHTIG) in den Trockner tun, dann Zitat:“Bricht die Angora-Faser auf.“ Hat super funktioniert – nach dem Waschen sah das Maschenbild schon schön gleichmäßig aus, und nach dem Trocknen war das Strickstück erst richtig flauschig.

FAZIT:

Dauert wegen des dünnen Garns recht lange, ist aber super simpel: Immer abwechselnd eine Reihe rechte und eine Reihe linke Maschen! Also: Go for it! 🙂

Bastelschaf Pullover vorne

DIESER POST IST ÜBRIGENS EINE PREMIERE: MEIN ERSTER BEITRAG ZUM ME MADE MITTWOCH!

Wer das nicht kennt: Dort kann jeder, der mag, Mittwochs seine fertiggestellten Klamotten vorstellen und zum eigenen Blog verlinken. Ich bin übrigens gaaaanz weit unten auf der heutigen Seite (Nummer 102), aber trotzdem stolz, dass ich es mal geschafft habe 🙂 Hier gehts dorthin (oder zurück).

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After quite some time I finally finished something for myself again: This interesting, er, sweater/poncho/rectangle-thingie! The pattern is (good news no.1) FREE, you can find it HERE on ravelry. The instructions are really, really easy to follow (good news no.2): It’s just a large rectangle knit in stocking stitch!

So all you need is very basic knitting knowledge and a lot of patience, since the sweater looks best in rather lightweight yarn and thus takes some time to finish.

At the end you just sew parts of the seams together, and the way HOW you do that creates that wonderful draping effect you see on the pictures. The real challenge then is to find out which opening is for your head, arms, and waist respectively (hence today’s post’s title 😉 )

So, go for it and receive loads of admiring comments! 🙂

Es war einmal ein Rotkäppchen: Babycape stricken

Baby Poncho Cape stricken Anleitung kostenlos

Heute präsentiere ich ein Werk, bei dem ich nur indirekt beteiligt war: Indem ich TOTAL wertvolle Beratung beigesteuert habe! *hüstel*

Nämlich: Die Strickanleitung bei Drops entdeckt (wegen des wirklich niedlichen Fotos war ich gleich hingerissen davon…), bei der Farbauswahl geholfen und Design-Fragen erörtert.

Aber gestrickt hat dann meine Mama, das war ihr Silvester-Projekt. Nutznießerin ist meine kleine Nichte, weil die es immer so richtig sch*** findet, wenn man ihre Ärmchen in die Ärmel der Draußenjacke stopft. Kennt die eine oder andere von euch vielleicht, das Problem. Deswegen die Idee: Warum ihr nicht was Warmes OHNE Ärmel anziehen?! Ha!

— Zur Ärmchenproblematik (und quasi allen anderen Problemen, die man mit Babies/Kleinkindern so hat), gibt es übrigens einen großartigen Selbsttest für werdende Eltern und die, die es nie werden wollen. Mein Highlight ist der Test zum Spazierengehen. Schauts euch mal an, wenn ihr gerade ein bisschen Spaß nötig habt! 🙂

Das braucht ihr:

Wolle in Nadelstärke 9 (in diesem Fall Bingo von Lana Grossa, zweifädig gestrickt, in rot und weiß), Knäuelzahl vergessen.

Rundstricknadel (60 cm lang, das ist wichtig, falls ihr doch einen Poncho statt dem Cape machen wollt, ansonsten könnt ihr auch ein längeres Seil nehmen.)

Wollnadel zum Fäden vernähen.

Ggfs. Häkelnadel, falls ihr auch so eine weiße Kante dran machen möchtet.

Das müsst ihr können:

Perlmuster:

Reihe 1: *1r, 1l* (die Maschen innerhalb der * immer wiederholen), Reihe 2: alle Maschen gegengleich stricken – also über eine rechte eine linke und umgekehrt. Jede Reihe danach immer gegengleich stricken, so dass die Maschen versetzt erscheinen.

Glatt rechts:

Reihe 1: alles rechts stricken. Reihe 2: alles links stricken. Ab Reihe 3: Reihe 1 und 2 immer wiederholen

Kraus links:

Reihe 1: alles links stricken (für das Cape ist dieser Krausrippenstreifen allerdings nur ich glaube drei Maschen breit). Reihe 2: alles rechts stricken. Ab Reihe 3: Reihe 1 und 2 immer wiederholen

Maschen zunehmen:

siehe dazu „Grundlagen – Stricken

Fertig sieht das Meisterwerk dann so aus:

Cape stricken Anleitung einfach

Eigentlich war die Anleitung ja für einen Poncho, also vorne komplett geschlossen (bis auf einen kleinen Schlitz am Hals). Aber es wurde während des Strickens beschlossen, ein Cape draus zu machen! Also an der Vorderseite bis unten offen, das Ganze mit Schleifen zu schließen.

Schleifen Verschluss Cape

Die Anleitung ist gut verständlich: Man fängt bei der Kapuze an (im Perlmuster) und arbeitet sich dann mit Zunahmen nach unten weiter. Die Kapuze ist erstmal nur ein Rechteck, sie wird am Ende halb gefaltet und an der oberen Kante zusammengenäht, so dass die Kapuzenform entsteht.

Jacke für Babies stricken einfach

Im Hauptteil sind die Muster glatt rechts und kraus links. Nichts Schwieriges also.

Poncho stricken Perlmuster

Ob die Entscheidung Cape statt Poncho schlau war oder nicht, muss sich im Praxistest noch erweisen. PRO: Baby kann mehr mit den Ärmchen wedeln, CONTRA: Poncho öffnet sich beim Wedeln am Bauch, wo es dann nicht mehr warm ist… Beweisfotos für beides anbei!

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Jedenfalls war Merinowolle eine gute Wahl – die ist wirklich kuschelig und kratzt selbst kleine Babies nicht.

Habt ihr mit Ponchos oder Capes für Babies schon Erfahrungen gemacht?

Viele Grüße

vom Bastelschaf