Neues Material für Bastler: KNETBETON

Knetbeton Erfahrungen

Ich weiß ja nicht, ob ihr’s schon wisst, aber Beton ist sooo 2015! KNETBETON hat man jetzt als Bastler, der was auf sich hält! Oder vielmehr demnächst, wenn er (der Knetbeton, nicht der Bastler) sich auf dem Markt ein bisschen etabliert hat 😉

Knetbeton soll von der Konsistenz her ähnlich sein wie Ton und auch entsprechend zu verarbeiten. Mit den Händen also.

…..Hmmm… Also SO dann? …Was zur Hölle töpfern die da eigentlich?!? (Oh toll, entdecke gerade das Häschen auf dem Bild! Ob das zwingend benötigt wird zum Töpfern/Knetbetonieren?? o_O )

Keramikbeton verarbeiten Bastelschaf

Wie ich eigentlich auf Knetbeton komme (sprich: Warum ich euch den ganzen Quatsch erzähle)? Jüngst bekam ich von einem Verlag das Angebot, dieses neue Material zu testen. Mein fertiges Modell kann ich dann einschicken und mit ein bisschen Glück wird es Teil eines neuen DIY-Buches mit Anleitungen.

Neue Dinge testen? Damit reich und berühmt werden?? Ich natürlich sofort das Fingerchen gehoben! In etwa wie der junge Mann hier – nur mit mehr Begeisterung im Gesicht:

Brooklyn Museum Figure

Nun liegt er also vor mir, ein 3-Kilo-Sack mit Knetbetonmischung. Ich Naivchen hatte ja irgendwie gedacht, das wird als fertige Masse geliefert. Wird es nicht. Muss ich, wie normalen Beton, noch anrühren. Wird also vermutlich eine ähnliche Riesensauerei 😉

Was noch? Lese in der Anleitung, dass die fertigen Objekte 21 Tage lang vor Sonneneinstrahlung und Wind geschützt werden müssen (das kriege ich hin), empfohlen wird außerdem, das Werk regelmäßig mit einer Sprühflasche nachzubefeuchten und es mit einer Plastikfolie oder einem nassen Handtuch abzudecken (DAS wiederum finde ich ziemlich pflegeintensiv). Aber DANN soll der Knetbeton „absolut wetterfest, frost- und tausalzbeständig, wasserdicht und somit für innen und außen geeignet“ sein! Ich bin gespannt…

Welches total tolle Modell ich nun kreieren und dem Verlag zur Bewerbung einsenden will? Plan bis jetzt: Eine Brief- und Schlüsselablageschale. So für neben die Wohnungstür aufs Telefontischchen. (Gibts für sowas eigentlich einen offiziellen Namen?) Ich bin aber auch noch offen für Anregungen!

Hat womöglich schon mal jemand von euch mit Knetbeton gearbeitet??

Gespannte und noch saubere Grüße

vom

Bastelschaf

Neues vom Bastelschaf Logo

 

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29 Gedanken zu „Neues Material für Bastler: KNETBETON

    • Nee, ist tatsächlich was draus geworden und sogar ins Buch aufgenommen worden!!! *freu* Will ich denen auch geraten haben, nach der Riesenmatscherei 😉 Ich darf aber noch nicht drüber schreiben, bevor das Buch raus ist. Im Februar dann hoffentlich. Ist dein Stalker inzwischen weg?
      Liebe Grüße zurück!
      Conny

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  1. So was Ähnliches hatte ich mal…allerdings war das eher Ton, der an der Luft trocknet, also von der Verarbeitung vermutlich ähnlich, aber doch nicht das Selbe (bei mir war alles nach einer Woche gut fest und trocken). Ich habs fleißig und lange ausgerollt, rund ausgeschnitten und eine Art Teller mit Wellenrand gemacht, in dem ich jetzt Kerzen(-reste) abfackel. Also seeeeehr unspektakulär. Weil man ja so einen Teller rund ausschneiden muss, aber nicht immer rund auswellen kann, hab ich aus den Resten eine Kette für meine Schwiegermutter gemacht. Die fand ich sogar ganz niedlich (die grauen Elemente: https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/originals/fe/89/b9/fe89b93180a1c8c38000fe8e64a81071.jpg). Ob sie die trägt, weiß ich allerdings nicht 😉

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  2. Klingt ziemlich spannend. Und auch die interessante. Materialeigenschaften. Horden von Kids werden jetzt zum Muttertag unnützes Zeug produzieren, was unbeschadet die Jahrtausende überdauert, den 3. Weltkrieg überlebt und den Forschern in 3 Millionen Jahren echte Rätsel aufgibt 😉

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      • Aus dem Rest Deiner 3 Kilo könntest Du vielleicht einen Gewürzmörser mit Stößel machen. Mit Beton müssten sich Gewürze aller Art doch gut kleinkriegen lassen. Damit der Mörser innen schön gleichmäßig wird, könntest du ihn um eine Schale kneten. Oder ist das zu kompliziert?
        Sähe auf alle Fälle gut aus und das Thema Kochen ist zurzeit sehr angesagt.

        In die Schlüssel- Briefabablage würde ich alte Schlüssel und Stifte einbetonieren, wenn soetwas überhaupt geht? Also in die Knetmasse drücken, dass sie mit der Oberfläche abschließen. Oder am Rand 2-3 Schlüssel aufrecht einbetonieren.
        🤗🙋🏻

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  3. Was es alles gibt… Tolle Sache! Ich habe vor gefühlten Lichtjahren mal einen Hut (!) aus Gipsbeton gestaltet. War ein Kunstprojekt in der Schule, für das ich – Stolz, Stolz – eine 1 bekam. Hach, das waren Zeiten… 😉

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      • Ach, so genau weiß ich das nicht mehr. Ist ja schon den einen oder anderen Herbst her. 😉 Irgendwie hieß das so, es war wohl eine Mischung aus was-auch-immer. Der Hut war irre schwer (wie man sich denken kann) und hatte oben noch einen eingebauten Wecker. Kunst, sage ich da nur. Er wurde dann tatsächlich für eine TV-Produktion damals im SWR-Fernsehen im Rahmen eine Dokumentation über den Kunstlehrer (der im zweiten Leben ein regional bekannter Künstler war) gezeigt. Hätte ich damals schon gebloggt, wäre vielleicht ein Fünkchen Ruhm auf mich abgefallen. So muss ich’s weiter alleine versuchen… 😉 😀

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  4. Uli klingt spannend, nach einer tollen Chance, ner Riesen Sauerei und Raum für Ideen- viel Spaß und Erfolg dabei 🙂 Ich hab bisher weder mit Beton noch Knetbeton gearbeitet, beobachte das bisher aus der Ferne 😉

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    • Mit Beton hab ich schon mal gearbeitet – ne Lampe gemacht, die gut geworden ist (siehste, wollte ich schon ewig mal posten), und ne Schüssel, die nix geworden ist.. Mal sehen, ob die Erfolgsquote sich mit Knetbeton verbessert 😉
      Hattest du eigentlich noch mal über meinen Vorschlag bzgl. Gastbeitrag “Selbständigkeit“ nachgedacht? 🙂
      Liebe Grüße!
      Conny

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      • Na dann mal ans bloggen 😄 ich bin neugierig aufs Ergebnis. Wegen dem Gastblogger habe ich dir vor 2 oder 3Wochen schon geschrieben , ich dachte du bist sicher beschäftigt oder so. Meinst ich bin im Spam gelandet oO

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  5. Oha Knetbeton zum anrühren, hmm ich bin gespannt was du berichtest!
    Wenn das Zeug schon Wetterbeständig ist, willst du dann nicht lieber was für draußen machen? 😆 Ein Deko-Schäfchen oder so was? 😄 soll 2017 der neue Trend werden – hörte ich 😂
    Mal im Ernst, die Nachpflege finde ich echt aufwändig. Bin gespannt ob du Gründe findest, warum die moderne Bastlerin es verwenden sollte 😄 LG Bina

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