FKSA 3: Ich weiß, dass ich nichts weiß…

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Wie ihr vielleicht mitgekriegt habt, nehme ich zur Zeit an einem virtuellen Nähkreis teil, einem Sew-Along.

Die Aufgabe: Bis zum 20.4. ein Frühlingskleid nach Wahl nähen, und jeden Sonntag auf dem eigenen Blog bzw. verlinkt mit den anderen über die Fortschritte berichten. Was bisher geschah, könnt ihr hier und hier nachlesen.

Nun also zu den Fortschritten der letzten Woche:

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Damit es nicht gleich so deprimierend losgeht, schaue ich erst mal, was ich bislang gelernt habe: 

Probekleider sind gut. Probekleider sind unsere Freunde. Wir MÖGEN Probekleider! (Ich muss es mir nur oft genug vorsagen, dann glaube ichs vielleicht irgendwann…. Vielleicht.)

Tatsächlich ist mein Probekleid so fertig, wie es nur sein kann – ohne Reißverschluss und Ausschnittblende. Leider hat es mir gezeigt, dass so gut wie NICHTS passt! Breite, Länge, Position der Abnäher, Weite der Ärmel usw….

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Hier meine Liste der nötigen Änderungen:

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Und zu welch trauriger aber wichtiger Erkenntnis hat mich das gebracht? Ich muss NOCH ein Probekleid nähen, um herauszufinden, ob die Änderungen so funktionieren!

Denn wie schon erwähnt, habe ich ja leider zero Ahnung vom Schnitt-Anpassen.

Immerhin habe ich es geschafft, durch fleißiges Googeln und Herumprobieren das Abnäherproblem von letzter Woche zu lösen: Die seitlichen Abnäher müssen tiefer, und die unteren weiter nach außen! Ich bin sehr stolz auf mich… 😉

Bitte seht großzügig darüber hinweg, dass das Oberteil durch die ganzen Malereien jetzt etwas… äh… seltsam aussieht.

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Ist das eigentlich normal, dass so viel NICHT passt? Bislang dachte ich ja, meine Figur ist relativ durchschnittlich… Aaaaaah, WAS STIMMT NICHT MIT MIR?????? (Falls ihr es nicht mitbekommen habt: Das wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, ein paar tröstende Worte zu spenden……)

Dann bis nächste Woche zu Teil 4!

Liebe Grüße

Bastelschaf

Bastelschaf

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26 Gedanken zu „FKSA 3: Ich weiß, dass ich nichts weiß…

  1. hm … ich frag mich gerade, was an diesem Kleiderschnitt frühlingshaftes ist 😀
    Ich bewunder Dein Durchhaltevermögen … spätestens nach einem zweiten Probekleid hätte ich null Lust, den Schnitt noch mal zu nähen 😉 (vllt. aber auch schon nach einem ersten)

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    • Na ja, es ist ein KURZES Kleid – das reicht mir als Frühlingsreferenz 🙂 Und das rot leuchtet hübsch!

      Ja, ich hatte auch zwischendurch gut Lust, die Plünnen hinzuschmeißen, aber dann hätte ich wahrscheinlich nie wieder mit einem Kleid angefangen- wäre ja auch schade. Und ich habe mich mit dem Gedanken getröstet, dass ich den Schnitt ja nur EINMAL richtig anpassen muss, und ich dann ein ganzes Rudel an Peonys nähen könnte 🙂
      Mal sehen, ob der Plan aufgeht…

      LG Conny

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  2. die Änderungen scheinen nur am Anfang so viel und so schwierig zu sein, dranbleiben, mit der Zeit weißt Du dann oft schon vorher was Du wo ändern musst.
    Anfangs hat es mich auch erschlagen und ich hab mich oft in Änderungen verzettelt, es übt sich. Ich habe da für mich einen Mittelweg gefunden mit meinen Anpassungen zufrieden zu sein auch wenn es nie perfekt wird.
    Liebe Grüße
    Manu

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  3. Ich finde das sieht nach Arbeit aus! Hast du super gemacht und du bist eigentlich schon weiter als ich, denn du weist ob es passt. Ich werde kein Probekleid nähen (keine Zeit, Lust, Stoff) und stehe noch vor dieser (vielleicht unliebsamen) Überraschung.

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  4. Hallo,
    das klingt aber schon etwas frustriert. Freu dich doch, dass es „nur“ das Probekleid ist. Mein Schnitt passt auch hinten und vorne nicht und ich musste einiges ändern. Aber auch kleine Schritte führen ja bekanntlich zum Ziel.
    Also, tief durchatmen (om) und weiter …
    ♥liche Grüße
    Susanne

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  5. Tröste Dich, ich habe mein Probeoberteil komplett verhauen. Aber ich denke auch: gut, dass es nicht der richtige Stoff gewesen ist!
    Wir tasten uns eben langsam ans Kleider nähen heran, oder?
    Viele Grüsse
    Sandra

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  6. Öhm, ich will dir ja nicht die Illusionen rauben- aber bei mir ist es selten so, dass alles auf Anhieb passt…sorry! ;o)
    Solltest du auf den Trichter kommen, dass du jetzt perfekte Kleider nähen möchtest, kann ich die Bücher von Teres Gilewska empfehlen.
    Und das mit dem Rumgekritzel auf dem Probekleid muss so!
    Du bist definitiv 100% weiter als ich!
    Liebe Grüße und eine gute Woche!
    BuxSen

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    • Verdammt, wirklich? Mist! 😉 Das komplizierteste, was ich bisher genäht habe, war ein Trenchcoat, und der muss natürlich lange nicht so exakt passen wie so ein Kleid.. Aber ich hab es ja geahnt, dass das eine Herausforderung wird! 🙂
      Die Bücher schaue ich mir mal an, danke! Und gut zu wissen, dass andere auch auf ihren Probekleidern rummalen…
      Dir auch einen guten Wochenstart!

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    • Warum machen es dann so viele, wenn es so schwer ist? Und warum bekommen die meisten dann trotzdem tolle Kleider hin?? Du wirst mir sicher sagen: Das macht die Übung! Richtig? 😉
      Na dann halte ich mal tapfer weiter durch! Das Trennmesser habe ich schon neben mir liegen, gleich wird das Probekleid lustig aufgetrennt!
      Viele Grüße!

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  7. Wow, du hast echt viel gelernt, getan und eine ereignisreiche Woche gehabt. Ich zieh den Hut vor deinem Biss. Probekleider finde ich ja generell total beknackt. Aber in deinem Fall ist es ja mal gut, dass du eines genäht hast. Und positiv gesagt: Du lernst extrem viel grad!!!
    Ich glaub, manche Schnitte passen nur wenigen Menschen. Das gibts. Andere passen dann wieder wie für dich gemacht.
    Nur Mut und weiter durchhalten!!!

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    • Ich finde Probekleider ja auch im Prinzip beknackt 😉 Gehöre ja eigentlich eher zu der faulen Truppe, die gleich richtig loslegen will. Aber andererseits: Es wäre einfach zu schade, wenn das Kleid doof wird und ich es dann nie trage! Dafür finde ich den Stoff zu schön!
      LG und danke für den Zuspruch!

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  8. Uii, das sieht ja lustig aus…Kenn ich aber…es nervt, muss aber sein, sonst ziehst du das Kleid ja doch nie an. Durchhalten, das Kleid wir bestimmt toll. Hab hier auch einen neuen Schnitt liegen, der mir mit dem Probekleid sicher viel Freude bereiten wird…liebe Grüße!

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  9. Leider habe ich Peony noch nicht genäht, weiß darum nicht um die speziellen Probleme des Schnittes. Wenn ich allerdings deine Liste durchsehe, drängt sich mir die Frage auf, ob es nicht einfacher ist, mit einer kleineren Größe anzufangen, wenn du ohnehin alles enger nähen musst…
    Änderungen finde ich bei Webstoffen übrigens generell nicht ungewöhnlich. Mit dem Selbernähen wird der Blick für die Passform wesentlich kritischer und man gibt sich nicht mehr mit „halbwegs passend“ zufrieden.
    Also: Alles wird gut! 😉

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    • In der Tat habe ich mir die Frage mit der kleineren Größe auch schon gestellt 😉 Ich hatte mich halt brav an die Anweisungen von Colette im Schnittmuster gehalten: Wenn man zwischen zwei Größen hängt, dann die größere nehmen und davon ausgehend ändern! Und laut Maßtabelle war ich zwischen 6 und 8. Hm…. Vielleicht stimmt mit Colette was nicht…? 😉
      Und ja, halbwegs passend ist bei so einem Kleid doof. Das muss schon mindestens dreiviertel passen, sonst fällt es echt negativ auf!
      Danke fürs Mutmachen! 🙂

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