Wo gehts denn hier rein? Pulli mal anders

Paris Sweater

Juhuu, nach langer Zeit mal wieder was für mich selber fertig bekommen – den Weihnachtsfeiertagen sei Dank!!! Es ist, also, äh, wie soll ich es beschreiben… ein…hm… Pulli-Poncho-Rechteck-Ding?

Das Ganze nennt sich Paris-Sweater, und die (kostenlose) Anleitung gibts hier Genaugenommen ist es ein großes, glatt rechts gestricktes Rechteck, das am Ende halb gefaltet und an etwas überraschenden Stellen zusammengenäht wird. Dann muss man nur noch herausfinden, durch welches Loch der Kopf gehört und durch welche die Arme. Gar nicht so einfach:

bastelschaf paris-sweater

Aber wenn’s gut läuft, hängt das Werk am Ende stilvoll-schräg und elegant-faltenwerfend am Mann. Der Frau. Ihr wisst schon. Ich demonstriere mal kurz das ursprüngliche Rechteck:

bastelschaf sweater

Und hier das stilvolle Hängen. Man kann dann noch entscheiden, ob die Halsöffnung elegant nach rechts oder links verschoben wird…

bastelschaf anleitung pulli strickenParis Sweater hinten Bastelschaf

Als Garn kann man eigentlich wählen, was man will, aber für einen schönen Fall würde ich ein dünnes empfehlen. Ich habe in der Hamburger Wollfabrik ein traumhaftes Gemisch aus Merino und Angora, Nadelstärke 3,5, erstanden.

TIPP (hat mir die Verkäuferin gegeben): Das Endprodukt in der Maschine waschen und (WICHTIG) in den Trockner tun, dann Zitat:“Bricht die Angora-Faser auf.“ Hat super funktioniert – nach dem Waschen sah das Maschenbild schon schön gleichmäßig aus, und nach dem Trocknen war das Strickstück erst richtig flauschig.

FAZIT: Dauert wegen des dünnen Garns recht lange, ist aber super simpel: Immer abwechselnd eine Reihe rechte und eine Reihe linke Maschen! Also: Go for it! 🙂

Bastelschaf Pullover vorne

DIESER POST IST ÜBRIGENS EINE PREMIERE: MEIN ERSTER BEITRAG ZUM ME MADE MITTWOCH!

Wer das nicht kennt: Dort kann jeder, der mag, Mittwochs seine fertiggestellten Klamotten vorstellen und zum eigenen Blog verlinken. Ich bin übrigens gaaaanz weit unten auf der heutigen Seite (Nummer 102), aber trotzdem stolz, dass ich es mal geschafft habe 🙂 Hier gehts dorthin (oder zurück).

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After quite some time I finally finished something for myself again: This interesting, er, sweater/poncho/rectangle-thingie! The pattern is (good news no.1) FREE, you can find it HERE on ravelry. The instructions are really, really easy to follow (good news no.2): It’s just a large rectangle knit in stocking stitch!

So all you need is very basic knitting knowledge and a lot of patience, since the sweater looks best in rather lightweight yarn and thus takes some time to finish.

At the end you just sew parts of the seams together, and the way HOW you do that creates that wonderful draping effect you see on the pictures. The real challenge then is to find out which opening is for your head, arms, and waist respectively (hence today’s post’s title 😉 )

So, go for it and receive loads of admiring comments! 🙂

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26 Gedanken zu „Wo gehts denn hier rein? Pulli mal anders

  1. Der ist super, danke für die Inspiration!
    An dir sieht der perfekt aus!

    Zu deiner Frage nach meinem Weihnachskleid: das ist modell 128 aus Burdastyle 08/2009. Gibt’s auch noch als download.
    Lg, C.

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  2. Pingback: Das war der Februar… | Langes Fädchen

  3. Pingback: Mein Pulli hat vier Ecken… | Malou

  4. Interessantes Teilchen. Da ich natürlich zu faul bin, so ein großes Rechteck in glatt rechts zu stricken, habe ich mich gleich mal an einer genähten Variante versucht. Geht auch. Nur ob wir Freunde werden, weiß ich noch nicht.
    Herzliche Grüße und vielen Dank für die Inspiration,
    Malou

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  5. Ein total geniales Teil! Ich habe mir die Anleitung schon ausgedruckt! :o)
    Kannst du mir vielleicht noch verraten, wie viel Garn du verstrickt hast? Ich habe hier noch sehr schönes Lace-Garn liegen. Ich hoffe, dass mein Material reicht. Da ist ja schon ein ordentliches Stück zu stricken!
    GlG,
    BuxSen

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    • Hallo BuxSen!

      Mit der Garnmenge ist das so eine Sache… Ich habe nicht mit Knäuelen gestrickt, sondern von einer Kone, also alles am Stück auf einer großen Rolle.
      Entsprechend hatte ich vorher eine bestimmte Grammzahl gekauft, von der jetzt noch eine kleinere Grammzahl übrig ist… 😉
      Leider erinnere ich mich nicht an die Ursprungsgrammzahl. 400g vielleicht?

      Ich würde es an deiner Stelle lieber über die Angabe auf der Banderole probieren, da steht ja meist, wieviel man für einen Pullover brauchen würde. Nimm das und addiere noch ein bisschen dazu, dann müsste es passen.

      Viel Erfolg!
      Liebe Grüße
      Bastelschaf

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      • Na dann schau ich mal! Auf einer Dogge Lacegarn sind bei mir 600 Meter (1oog).
        Drei habe ich. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!
        Danke für deine schnelle Antwort!
        BuxSen

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      • Es soll angeblich möglich sein, ein fertiges Teil auf die Waage (sofern man hat) zu legen. Dann kann man ablesen, wieviel es wiegt. 🙂
        Man kann auch einen oder zwei Meter des Garns abmessen, mit einer Feinwaage wiegen und daraus ermitteln, wieviel Meter auf 100 g des Garns kommen. Aber das ist dann schon für die Fortgeschrittenen unter den Rechenkünstlern, und eine Feinwaage hat erst recht nicht jeder.
        Ich habe mir nach dem Lesen Deines Blog-Eintrags übrigens den gleichen „Pullover“ gestrickt (knappe Stunde mit der Strickmaschine, inklusive Berechnen) und bin vom Ergebnis unterwältigt. Gut, dass ich nur einfaches Industrie-Konengarn verwendet habe, um das es nicht schade ist.

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      • Hallo Kerstin,
        ja, die Idee mit der Waage hatte ich durchaus auch schon – Problem: Ich habe noch nicht mal eine Digitalwaage, geschweige denn, eine Feinwaage! Und auf meiner eher ungefähr anzeigenden Analogwaage käme ich mit meinem Pullidings nicht sehr weit 😉

        Uuuaaa, EINE STUNDE hast du nur gebraucht?! Ich bin neidisch!!! Aber wieso warst du unterwältigt? Das ist ja schade…

        LG
        Bastelschaf

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    • Ach Danke, freut mich, dass er dir gefällt! War auch ganz begeistert von der Anleitung, weil man mit einfachen Mitteln was besonderes hinkriegt. Ich finde, wenn man schon selber strickt, dann soll es sich auch von der Stangenware abheben 😉
      Liebe Grüße!

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    • Das Teil sitzt einfach besch…
      Geht auch gar nicht anders, bei dieser Art „Schnitt“. Durch den schrägen Verlauf ist es nicht einmal möglich, die Arme richtig zu heben, ergo Zwangsjacke.
      Mehr dazu habe ich in meinem Blog-Eintrag geschrieben.

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